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Wie Sie den RSI beim Handel mit Futures nutzen
BY Sebastian Vogel
|Oktober 30, 2025Was ist der RSI und warum ist er beim Futures-Handel wichtig?
Der Relative Strength Index, kurz RSI, ist ein technischer Indikator, der die Stärke und Geschwindigkeit von Kursbewegungen misst. Er zeigt an, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist, was für Trader beim Handel mit Futures entscheidend sein kann.
Beim Futures-Handel, wo Hebel und Volatilität oft hoch sind, hilft der RSI dabei, potenzielle Wendepunkte zu erkennen. Er gibt Hinweise darauf, wann ein Kurs möglicherweise eine Korrektur erfährt oder eine Trendfortsetzung bevorsteht.
Grundlagen des RSI verstehen
Der RSI bewegt sich auf einer Skala von 0 bis 100. Werte über 70 deuten meist auf einen überkauften Markt hin, während Werte unter 30 auf einen überverkauften Markt hindeuten. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Kurs sofort dreht – es sind vielmehr Signale, die in Kombination mit anderen Faktoren betrachtet werden sollten.
Warum Futures und RSI zusammenpassen
Futures sind Verträge, die auf den zukünftigen Preis eines Vermögenswerts setzen. Da sie oft kurzfristige Bewegungen ausnutzen, ist ein Indikator wie der RSI besonders nützlich. Er hilft, den optimalen Zeitpunkt für Ein- und Ausstiege zu finden, indem er Überkauft- und Überverkauft-Zonen anzeigt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des RSI ist, dass er nicht isoliert betrachtet werden sollte. Trader kombinieren ihn häufig mit anderen technischen Indikatoren, wie zum Beispiel dem gleitenden Durchschnitt oder dem MACD (Moving Average Convergence Divergence). Diese Kombination kann die Signalstärke erhöhen und dazu beitragen, Fehlsignale zu minimieren. Beispielsweise kann ein RSI, der in den überkauften Bereich steigt, zusammen mit einem fallenden gleitenden Durchschnitt ein starkes Verkaufssignal darstellen.
Zusätzlich ist es wichtig, die Zeitspanne zu berücksichtigen, die für die Berechnung des RSI verwendet wird. Während der Standardwert 14 Tage beträgt, können Trader je nach Handelsstrategie auch kürzere oder längere Zeiträume wählen. Ein kürzerer Zeitraum kann zu häufigeren Signalen führen, während ein längerer Zeitraum stabilere, aber weniger häufige Signale liefert. Diese Anpassungen können entscheidend sein, um den RSI an die spezifischen Marktbedingungen und die individuelle Handelsstrategie anzupassen.
Den RSI richtig interpretieren: Tipps für Anfänger
Der RSI ist einfach zu verstehen, aber seine Anwendung erfordert etwas Übung. Anfänger sollten vor allem darauf achten, nicht nur auf einzelne RSI-Werte zu reagieren, sondern das Gesamtbild zu betrachten.
- Überkauft und Überverkauft: Werte über 70 oder unter 30 sind erste Hinweise, keine Handelsanweisungen.
- Divergenzen erkennen: Wenn der Kurs neue Hochs macht, der RSI aber nicht, kann das eine Trendumkehr signalisieren.
- Zeitrahmen beachten: RSI-Werte auf Tagescharts haben eine andere Aussagekraft als auf Stunden- oder Minutencharts.
Ein gut eingestellter RSI kann helfen, Fehlsignale zu reduzieren und bessere Entscheidungen beim Futures-Handel zu treffen.
Praktische Beispiele für RSI-Signale
Stellen Sie sich vor, der RSI eines Rohöl-Futures liegt bei 75. Das weist auf eine überkaufte Situation hin. Gleichzeitig steigt der Kurs stark an. Ein erfahrener Trader könnte nun vorsichtig sein und auf eine mögliche Kurskorrektur vorbereitet sein.
Andererseits kann ein RSI von 25 bei einem Weizen-Future bedeuten, dass der Markt überverkauft ist und eine Erholung bevorstehen könnte. Trotzdem ist es wichtig, weitere Indikatoren oder Nachrichten zu prüfen, bevor man eine Entscheidung trifft.
Zusätzlich ist es ratsam, den RSI im Kontext anderer technischer Indikatoren zu betrachten. Beispielsweise kann die Kombination des RSI mit gleitenden Durchschnitten oder Bollinger-Bändern wertvolle Einblicke bieten. Wenn der RSI in einer überkauften Zone bleibt, während der Kurs unter einem bestimmten gleitenden Durchschnitt liegt, könnte dies ein starkes Signal für eine bevorstehende Trendumkehr darstellen. Trader sollten sich auch bewusst sein, dass der RSI in stark trendenden Märkten weniger zuverlässig sein kann, da er in diesen Phasen oft in extremen Bereichen verweilt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Berücksichtigung von Nachrichten und Ereignissen, die den Markt beeinflussen können. Wirtschaftliche Daten, politische Entwicklungen oder Naturkatastrophen können plötzliche Bewegungen im Markt auslösen, die den RSI beeinflussen. Daher ist es entscheidend, nicht nur technische Analysen zu verwenden, sondern auch die fundamentalen Faktoren zu berücksichtigen, die den Preis eines Futures beeinflussen können. Eine umfassende Analyse, die sowohl technische als auch fundamentale Aspekte einbezieht, kann dazu beitragen, fundierte Handelsentscheidungen zu treffen.
RSI in Kombination mit anderen Tools bei TIOmarkets.eu
TIOmarkets.eu bietet eine benutzerfreundliche Handelsplattform, die es ermöglicht, den RSI zusammen mit anderen Indikatoren zu nutzen. So können Trader ihre Analyse vertiefen und fundiertere Entscheidungen treffen.
Integration des RSI in die Handelsplattform
Auf TIOmarkets.eu lässt sich der RSI einfach in die Chartansicht einfügen. Die Plattform bietet zudem verschiedene Zeitrahmen, von Minuten- bis Tagescharts, was die Anpassung des RSI an den individuellen Handelsstil erleichtert.
Darüber hinaus können Nutzer Alerts einstellen, die sie informieren, wenn der RSI bestimmte Schwellenwerte überschreitet. Das ist besonders hilfreich, um keine wichtigen Signale zu verpassen.
Weitere Indikatoren zur Unterstützung
Der RSI funktioniert am besten in Kombination mit anderen technischen Werkzeugen:
- Gleitende Durchschnitte: Helfen, den allgemeinen Trend zu erkennen und RSI-Signale besser einzuordnen.
- MACD (Moving Average Convergence Divergence): Unterstützt die Identifikation von Trendwechseln.
- Volumenindikatoren: Zeigen, ob eine Bewegung durch starkes Handelsvolumen unterstützt wird.
Durch die Kombination dieser Indikatoren auf TIOmarkets.eu können Trader ihre Analyse verbessern und das Risiko besser steuern.
Zusätzlich zu diesen Werkzeugen können Trader auch die Bollinger-Bänder nutzen, um die Volatilität des Marktes zu messen. Diese Bänder helfen, potenzielle Überkauft- oder Überverkauft-Zustände zu identifizieren, was in Kombination mit dem RSI zu noch präziseren Handelsentscheidungen führen kann. Wenn der RSI beispielsweise einen überkauften Zustand anzeigt und der Preis gleichzeitig die obere Linie der Bollinger-Bänder erreicht, könnte dies ein starkes Verkaufssignal darstellen.
Ein weiterer nützlicher Indikator ist der Stochastische Oszillator, der ebenfalls in die Analyse integriert werden kann. Dieser Indikator misst das Momentum und zeigt, ob der Markt überkauft oder überverkauft ist. Trader können die Signale des Stochastischen Oszillators zusammen mit dem RSI verwenden, um die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Trades zu erhöhen. Indem sie diese verschiedenen Indikatoren kombinieren, können sie ein umfassenderes Bild der Marktentwicklung erhalten und ihre Handelsstrategien entsprechend anpassen.
Strategien zur Nutzung des RSI beim Futures-Handel
Der RSI kann auf verschiedene Weise in Handelsstrategien eingebunden werden. Hier sind einige Ansätze, die sich besonders für Anfänger eignen.
1. RSI als Überkauft-/Überverkauft-Signal
Diese Strategie basiert auf der klassischen Interpretation des RSI:
- Kaufen, wenn der RSI unter 30 fällt und sich wieder nach oben bewegt.
- Verkaufen, wenn der RSI über 70 steigt und anschließend nach unten dreht.
Wichtig ist, diese Signale mit anderen Indikatoren oder Chartmustern zu bestätigen, um Fehlsignale zu vermeiden.
Zusätzlich kann es hilfreich sein, die Handelsvolumina zu beobachten, während diese Signale generiert werden. Ein hohes Handelsvolumen kann die Stärke eines Signals bestätigen, während ein niedriges Volumen auf eine mögliche Unsicherheit hinweisen könnte. Trader sollten auch die Marktbedingungen im Auge behalten, da volatile Märkte die Zuverlässigkeit der RSI-Signale beeinflussen können.
2. RSI-Divergenzen nutzen
Divergenzen treten auf, wenn sich der Kurs und der RSI unterschiedlich verhalten:
- Bullische Divergenz: Der Kurs bildet tiefere Tiefs, der RSI aber höhere Tiefs – Hinweis auf mögliche Trendwende nach oben.
- Bärische Divergenz: Der Kurs macht höhere Hochs, der RSI aber niedrigere Hochs – mögliches Zeichen für eine bevorstehende Abwärtsbewegung.
Divergenzen sind starke Signale, sollten aber immer im Kontext des Gesamtmarkts betrachtet werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Zeitspanne, in der die Divergenzen auftreten. Kurzfristige Divergenzen können weniger zuverlässig sein als solche, die über längere Zeiträume beobachtet werden. Trader sollten auch darauf achten, ob sich andere technische Indikatoren in die gleiche Richtung bewegen, um die Wahrscheinlichkeit einer Trendwende zu erhöhen.
3. RSI mit Trendbestätigung kombinieren
Ein RSI-Signal wird durch die Trendrichtung bestätigt:
- In einem Aufwärtstrend können RSI-Werte um 40–50 als Einstiegspunkte genutzt werden.
- In einem Abwärtstrend sind RSI-Werte um 50–60 oft gute Gelegenheiten für Short-Positionen.
Diese Methode hilft, gegen den Trend zu vermeiden und die Chancen auf erfolgreiche Trades zu erhöhen.
Darüber hinaus kann es nützlich sein, den RSI in Kombination mit gleitenden Durchschnitten zu verwenden. Wenn der RSI in einem Aufwärtstrend über einen gleitenden Durchschnitt steigt, kann dies ein starkes Kaufzeichen sein. Umgekehrt kann ein RSI, der unter einen gleitenden Durchschnitt fällt, in einem Abwärtstrend als Verkaufsignal interpretiert werden. Diese Kombination kann die Handelsentscheidungen weiter verfeinern und die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Trades erhöhen.
RSI-Einstellungen anpassen: Was Anfänger wissen sollten
Der Standard-RSI nutzt eine Periode von 14 Tagen, aber beim Futures-Handel kann es sinnvoll sein, die Einstellungen zu verändern, um besser auf kurzfristige Bewegungen zu reagieren.
Kürzere Perioden für mehr Sensitivität
Ein RSI mit einer Periode von 7 oder 9 reagiert schneller auf Kursänderungen. Das kann hilfreich sein, wenn Sie kurzfristige Futures-Trades planen. Allerdings steigt dabei auch die Wahrscheinlichkeit für Fehlsignale.
Längere Perioden für mehr Stabilität
Eine längere Periode von 20 oder mehr glättet den RSI und reduziert die Anzahl der Signale. Das ist nützlich für Trader, die eher auf mittelfristige Trends setzen und weniger häufig handeln möchten.
Die richtige Balance finden
Probieren Sie verschiedene Einstellungen auf der TIOmarkets.eu Plattform aus. Nutzen Sie das Demokonto, um ohne Risiko zu testen, welche RSI-Konfiguration am besten zu Ihrem Handelsstil passt.
Häufige Fehler beim Einsatz des RSI vermeiden
Der RSI ist ein mächtiges Werkzeug, aber es gibt einige Fallstricke, die Anfänger vermeiden sollten.
- Allein auf den RSI vertrauen: Der RSI sollte immer Teil einer umfassenden Analyse sein, nicht das einzige Entscheidungskriterium.
- Ignorieren des Marktumfelds: Nachrichten, wirtschaftliche Ereignisse und Markttrends beeinflussen die Kursentwicklung und können RSI-Signale überlagern.
- Überreaktion auf kurzfristige RSI-Schwankungen: Kleine Ausschläge sind normal und müssen nicht sofort zu Handelsentscheidungen führen.
- Keine Anpassung der RSI-Parameter: Standardwerte sind nicht für jeden Markt oder jede Handelsstrategie optimal.
Wer diese Fehler vermeidet, kann den RSI effektiver nutzen und seine Futures-Handelsstrategie verbessern.
Fazit: RSI als wertvolles Werkzeug beim Futures-Handel
Der RSI ist ein vielseitiger Indikator, der gerade beim Handel mit Futures wertvolle Hinweise liefern kann. Er zeigt potenzielle Überkauft- und Überverkauft-Zonen, unterstützt die Identifikation von Trendwenden und hilft, bessere Einstiegs- und Ausstiegspunkte zu finden.
Die Plattform von TIOmarkets.eu bietet optimale Voraussetzungen, um den RSI flexibel einzusetzen und mit weiteren Indikatoren zu kombinieren. Anfänger profitieren von der einfachen Bedienung und den vielfältigen Analysewerkzeugen.
Wichtig bleibt, den RSI nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil einer ganzheitlichen Handelsstrategie. So lässt sich das Risiko besser steuern und die Chancen auf erfolgreiche Trades erhöhen.

Lukas Schneider ist ein erfahrener Finanzmarktanalyst mit Schwerpunkt auf Devisenhandel, CFDs und globalen Märkten. Seit über acht Jahren verfolgt er die Entwicklungen an den Finanzmärkten und hilft Tradern, fundierte Entscheidungen zu treffen. Seine Analysen verbinden technisches Wissen mit einem klaren Blick für Markttrends und Handelspsychologie.
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