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Wie Sie DAX 40-Kurscharts lesen

BY Sebastian Vogel

|Oktober 30, 2025

Was sind DAX 40-Kurscharts und warum sind sie wichtig?

Der DAX 40 ist der wichtigste deutsche Aktienindex und umfasst die 40 größten und liquidesten Unternehmen an der Frankfurter Börse. Kurscharts zeigen die Preisentwicklung dieser Aktien oder des Index über einen bestimmten Zeitraum. Für Anleger und Interessierte sind sie ein unverzichtbares Werkzeug, um Marktbewegungen zu verstehen und potenzielle Trends zu erkennen.

Ein Kurschart ist mehr als nur eine Linie, die nach oben oder unten zeigt. Er erzählt eine Geschichte über Angebot und Nachfrage, Marktstimmung und wirtschaftliche Einflüsse. Wer lernen möchte, wie man DAX 40-Kurscharts richtig liest, öffnet sich eine Welt voller wertvoller Informationen.

Die Analyse von DAX 40-Kurscharts ermöglicht es Anlegern, verschiedene technische Indikatoren zu nutzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Dazu gehören beispielsweise gleitende Durchschnitte, die helfen, den allgemeinen Trend zu identifizieren, oder Bollinger-Bänder, die die Volatilität des Marktes darstellen. Diese Werkzeuge sind besonders nützlich, um Einstiegs- und Ausstiegspunkte zu bestimmen und das Risiko zu minimieren.

Zusätzlich zu den technischen Aspekten bieten DAX 40-Kurscharts auch Einblicke in das Verhalten der Marktteilnehmer. Psychologische Faktoren, wie die Angst vor Verlusten oder die Gier nach Gewinnen, können sich stark auf die Preisbewegungen auswirken. Ein erfahrener Anleger wird diese Emotionen in den Charts erkennen und nutzen, um strategische Entscheidungen zu treffen, die auf dem aktuellen Marktumfeld basieren.

Grundlagen der Charttypen im DAX 40

Liniendiagramm

Das Liniendiagramm ist der einfachste Charttyp. Es verbindet die Schlusskurse eines bestimmten Zeitraums durch eine Linie. So bekommt man einen schnellen Überblick über die allgemeine Kursentwicklung, ohne sich in Details zu verlieren.

Für Einsteiger ist das Liniendiagramm ein guter Startpunkt, um Trends zu erkennen – etwa ob der DAX 40 steigt, fällt oder seitwärts läuft.

Ein weiterer Vorteil des Liniendiagramms ist seine Klarheit. Es ermöglicht Anlegern, auf einen Blick zu sehen, wie sich der Index über Tage, Wochen oder Monate entwickelt hat. Besonders in volatilen Märkten kann dies entscheidend sein, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Zudem lassen sich durch die einfache Struktur des Diagramms auch gleitende Durchschnitte leicht einfügen, um zusätzliche Trendanalysen durchzuführen.

Balken- und Kerzendiagramme

Balken- und Kerzendiagramme bieten mehr Informationen als Liniendiagramme. Sie zeigen nicht nur den Schlusskurs, sondern auch Eröffnungs-, Höchst- und Tiefstkurse innerhalb eines Zeitraums.

  • Balkendiagramm: Ein vertikaler Balken stellt die Preisspanne dar, mit kleinen horizontalen Linien für Eröffnung und Schluss.
  • Kerzendiagramm (Candlestick): Die „Kerze“ besteht aus einem Körper und Dochten. Der Körper zeigt die Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs, während die Dochte die Höchst- und Tiefstkurse markieren.

Kerzencharts sind besonders beliebt, weil sie visuell sehr aussagekräftig sind und Muster erkennen lassen, die auf mögliche Kursänderungen hinweisen. Diese Muster, wie etwa das „Hammer“- oder „Shooting Star“-Muster, können Tradern wertvolle Hinweise auf zukünftige Preisbewegungen geben. Zudem bieten Kerzendiagramme die Möglichkeit, die Marktpsychologie besser zu verstehen, da sie die Käufe und Verkäufe innerhalb eines bestimmten Zeitraums darstellen und somit das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage visualisieren.

Die Wahl zwischen Balken- und Kerzendiagramm hängt oft von den persönlichen Vorlieben des Traders ab. Während einige die Einfachheit der Balkendiagramme schätzen, bevorzugen andere die detaillierte Darstellung der Kerzencharts. Beide Diagrammtypen sind jedoch unverzichtbare Werkzeuge für technische Analysen und helfen dabei, das Marktverhalten besser zu interpretieren.

Wichtige Elemente in DAX 40-Kurscharts verstehen

Zeitachse und Preisachse

Die horizontale Achse eines Charts zeigt immer die Zeit – von Minuten über Stunden bis hin zu Tagen, Wochen oder Monaten. Die vertikale Achse stellt den Kurswert dar. Je nach Analysezweck kann die Zeitspanne angepasst werden, um kurzfristige Schwankungen oder langfristige Trends zu betrachten.

Die Wahl des Zeitrahmens ist entscheidend für die Analyse. Kurzfristige Trader könnten sich auf Minuten- oder Stundencharts konzentrieren, während langfristige Investoren oft Tages- oder Wochencharts bevorzugen. Diese unterschiedlichen Perspektiven können zu unterschiedlichen Handelsentscheidungen führen und die Wahrnehmung von Marktbewegungen beeinflussen.

Volumenanzeige

Das Handelsvolumen gibt an, wie viele Aktien in einem bestimmten Zeitraum gehandelt wurden. Es wird oft als Balken unter dem Kurschart dargestellt. Ein hohes Volumen kann die Aussagekraft einer Kursbewegung verstärken, da es auf großes Interesse am Markt hinweist.

Ein weiteres wichtiges Element in der Volumenanalyse ist das Verhältnis von Volumen zu Preisbewegung. Ein Anstieg des Preises bei steigendem Volumen deutet oft auf eine starke Kaufkraft hin, während ein Anstieg bei sinkendem Volumen möglicherweise nicht nachhaltig ist. Trader nutzen diese Informationen, um die Wahrscheinlichkeit von Kursumkehrungen oder Fortsetzungen besser einschätzen zu können.

Trendlinien und Unterstützungen/Widerstände

Trendlinien verbinden wichtige Tief- oder Hochpunkte und helfen, die Richtung des Marktes zu erkennen. Unterstützungen sind Kursniveaus, bei denen der Preis in der Vergangenheit nicht weiter gefallen ist, während Widerstände Niveaus sind, an denen der Kurs wiederholt gestoppt wurde.

Diese Linien sind entscheidend, um Wendepunkte oder Fortsetzungen von Trends zu identifizieren. Zudem können sie als psychologische Barrieren fungieren, da viele Trader ihre Kauf- oder Verkaufsentscheidungen auf diesen Niveaus basieren. Das Verständnis dieser Konzepte kann Tradern helfen, ihre Strategien zu optimieren und die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Trades zu erhöhen.

Wie Sie DAX 40-Kurscharts praktisch lesen

Schritt 1: Den Zeitrahmen wählen

Je nachdem, ob Sie kurzfristige Bewegungen oder langfristige Entwicklungen beobachten möchten, wählen Sie den passenden Zeitrahmen. Für Tagestrader sind Minuten- oder Stundencharts interessant, während Langfristinvestoren Wochen- oder Monatscharts bevorzugen.

Die Wahl des Zeitrahmens ist entscheidend, da sie nicht nur die Art der Analyse beeinflusst, sondern auch Ihre Handelsstrategie bestimmt. Ein kürzerer Zeitrahmen kann Ihnen helfen, schnell auf Marktbewegungen zu reagieren, während ein längerer Zeitrahmen Ihnen ermöglicht, die zugrunde liegenden Trends besser zu verstehen und emotionale Entscheidungen zu vermeiden.

Schritt 2: Trend erkennen

Schauen Sie sich die allgemeine Richtung des Charts an:

  • Steigt der Kurs kontinuierlich? Dann befindet sich der DAX 40 in einem Aufwärtstrend.
  • Fällt der Kurs? Dann spricht man von einem Abwärtstrend.
  • Bewegt sich der Kurs seitwärts, ohne klare Richtung, spricht man von einer Seitwärtsphase.

Trendlinien können hierbei helfen, die Richtung besser sichtbar zu machen. Sie können auch verschiedene technische Indikatoren wie gleitende Durchschnitte verwenden, um die Trends zu bestätigen und potenzielle Umkehrpunkte zu identifizieren.

Schritt 3: Unterstützungs- und Widerstandsniveaus identifizieren

Diese Niveaus zeigen, wo der Kurs in der Vergangenheit häufig gedreht hat. Sie sind oft wichtige psychologische Marken, an denen viele Marktteilnehmer reagieren.

Beispiel:

  • Ein Widerstand bei 15.500 Punkten könnte den Kurs stoppen, wenn er nach oben läuft.
  • Eine Unterstützung bei 14.800 Punkten könnte den Kurs vor weiterem Fallen bewahren.

Die Identifizierung dieser Niveaus ist nicht nur für das Verständnis der aktuellen Marktdynamik wichtig, sondern auch für die Planung von Ein- und Ausstiegspunkten. Trader nutzen oft diese Marken, um Stop-Loss-Orders zu setzen oder Gewinnmitnahmen zu planen, was wiederum die Marktpsychologie beeinflussen kann.

Schritt 4: Volumen analysieren

Starke Kursbewegungen mit hohem Volumen sind oft aussagekräftiger als solche mit geringem Volumen. Ein plötzlicher Anstieg des Volumens kann auf eine wichtige Marktreaktion hinweisen.

Das Handelsvolumen ist ein entscheidender Indikator für die Stärke eines Trends. Wenn beispielsweise der DAX 40 bei steigendem Volumen ansteigt, deutet dies darauf hin, dass das Interesse der Anleger an diesem Anstieg hoch ist. Umgekehrt kann ein Kursrückgang bei niedrigem Volumen darauf hindeuten, dass es an Überzeugung mangelt, was die Nachhaltigkeit dieser Bewegung in Frage stellt. Daher sollten Sie das Volumen stets im Kontext der Kursbewegungen betrachten, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Typische Chartmuster im DAX 40 erkennen

Umkehrmuster

Diese Muster deuten darauf hin, dass ein bestehender Trend sich bald umkehren könnte. Beispiele sind:

  • Kopf-Schulter-Formation: Ein häufiges Umkehrmuster, bei dem der Kurs nach einem Hoch (Schulter), einem höheren Hoch (Kopf) und einem weiteren Hoch (zweite Schulter) fällt.
  • Doppelspitze und Doppelboden: Zwei aufeinanderfolgende Hochs oder Tiefs auf ähnlichem Niveau, die eine Trendwende signalisieren können.

Fortsetzungsmuster

Diese Muster zeigen, dass ein Trend wahrscheinlich weitergeht. Dazu gehören:

  • Flaggen und Wimpel: Kleine Konsolidierungsphasen, die nach einer starken Bewegung auftreten.
  • Dreiecke: Symmetrische, aufsteigende oder absteigende Dreiecke, die oft auf eine Fortsetzung des Trends hindeuten.

Die Identifikation dieser Muster ist entscheidend für Trader, die versuchen, den richtigen Zeitpunkt für Ein- und Ausstiege zu finden. Ein Beispiel für die Anwendung dieser Muster könnte eine Analyse der DAX 40-Performance während volatiler Marktphasen sein, in denen sich die Chartmuster klarer abzeichnen. Trader nutzen oft technische Indikatoren wie das Volumen oder den Relative Strength Index (RSI), um die Signale der Chartmuster zu bestätigen und ihre Handelsentscheidungen zu optimieren.

Zusätzlich ist es wichtig, die Marktbedingungen und das wirtschaftliche Umfeld zu berücksichtigen, da diese Faktoren die Validität der Muster beeinflussen können. Beispielsweise können geopolitische Ereignisse oder wirtschaftliche Datenveröffentlichungen plötzliche Preisbewegungen verursachen, die die erkannten Muster entweder verstärken oder zunichte machen. Daher sollten Trader stets wachsam sein und ihre Strategien an die sich ändernden Marktbedingungen anpassen, um erfolgreich im DAX 40 zu handeln.

Wie TIOmarkets.eu Ihnen beim Lesen von DAX 40-Kurscharts helfen kann

TIOmarkets.eu bietet eine benutzerfreundliche Plattform, die es einfach macht, DAX 40-Kurscharts zu analysieren. Die Tools sind speziell auf Anfänger und Fortgeschrittene zugeschnitten und bieten zahlreiche Funktionen:

  • Interaktive Charts: Mit Zoom- und Zeitraumauswahl, um Trends genau zu verfolgen.
  • Vielzahl an Charttypen: Von Linien- über Balken- bis zu Kerzendiagrammen.
  • Technische Indikatoren: Unterstützungen, Widerstände, gleitende Durchschnitte und mehr, die direkt im Chart angezeigt werden können.
  • Volumenanzeige: Um Handelsaktivitäten besser einschätzen zu können.

Die Plattform ist ideal, um das Lesen von Kurscharts praktisch zu üben und sich mit den verschiedenen Analysewerkzeugen vertraut zu machen.

Tipps für den Einstieg ins Chartlesen

  • Beginnen Sie mit einfachen Charts: Liniendiagramme sind leicht verständlich und geben einen guten Überblick.
  • Nutzen Sie Lernmaterialien: Viele Plattformen, darunter TIOmarkets.eu, bieten Tutorials und Erklärungen zu Chartmustern und Indikatoren.
  • Üben Sie regelmäßig: Je öfter Sie Charts analysieren, desto sicherer werden Sie im Erkennen von Mustern und Trends.
  • Vermeiden Sie Überinterpretation: Nicht jede Kursbewegung ist bedeutend. Geduld und ein klarer Blick sind wichtig.

Fazit: DAX 40-Kurscharts verstehen lernen

DAX 40-Kurscharts sind ein mächtiges Werkzeug, um die Dynamik des deutschen Aktienmarktes zu verstehen. Sie bieten Einblicke in Trends, Marktstimmung und wichtige Kursniveaus. Für Anfänger ist es sinnvoll, Schritt für Schritt mit den Grundlagen zu starten und sich mit verschiedenen Charttypen und Mustern vertraut zu machen.

Mit Plattformen wie TIOmarkets.eu lässt sich das Lesen von Kurscharts praktisch und anschaulich erlernen. Dabei gilt: Übung macht den Meister. Wer regelmäßig Kurscharts analysiert, entwickelt ein besseres Gespür für den Markt und kann fundiertere Entscheidungen treffen – ganz ohne komplizierte Formeln oder Fachchinesisch.

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Sebastian Vogel

Lukas Schneider ist ein erfahrener Finanzmarktanalyst mit Schwerpunkt auf Devisenhandel, CFDs und globalen Märkten. Seit über acht Jahren verfolgt er die Entwicklungen an den Finanzmärkten und hilft Tradern, fundierte Entscheidungen zu treffen. Seine Analysen verbinden technisches Wissen mit einem klaren Blick für Markttrends und Handelspsychologie.

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